LSG-Unter der Dickung bei Luechtringen
Landschaftsschutzgebiet LSG-HX-00098 · 14,0 ha · Höxter, Holzminden
Schutzzweck
Die Festsetzung als Landschaftsschutzgebiet erfolgt nach § 26 BNatSchG i.V.m. § 7 Abs. 5 Nr. 2 LNatSchG NRW, insbesondere: --zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes in den naturnahen Überflutungsauen von Weser und Nethe mit feuchten Talrandsenken, Flutgräben, Flutmulden und auetypischem Mikrorelief, das auf engem Raum um einige Dezimeter zwischen Eintiefungen und Aufhöhungen schwankt, mit feuchten Grünlandbereichen und Obstgehölzen und mit landschaftsprägenden spätsommerlich blühenden, üppigen Hochstaudenfluren und Spülsäumen entlang der Flussufer sowie in ökologisch besonders wertvoll strukturierten Bereichen mit Wasser-, Klima-, Boden- und Biotopschutzfunktionen, - - - - --zur Erhaltung und Entwicklung grünlanderfüllter Mittelgebirgsbachtäler von Saumer, Schelpe und Grubebach mit Grünland verschiedener Feuchtestufen, Ufergehölzen, Hochstaudenfluren, Gebüschen, Hecken und Obstgehölzen, häufig von Staudensäumen begleitet, mit besonderer Bedeutung für Wasserhaushalt, Klimaregulation, Biotopvernetzung und Landschaftsbild, -- zur Erhaltung und Wiederherstellung der ausgedehnten, meist von Buchen beherrschten Wälder und Waldbestände mit ihren Walrändern und Saumbereichen sowie von ökologisch besonders wertvoller Buchenwälder auf Muschelkalk- und Buntsandsteinstandorten in exponierten Hanglagen mit Kerbtälern und auf Bergkuppen, --zur Erhaltung und Entwicklung morphologisch ausgeprägter naturnaher Muschelkalk-, Buntsandstein- und Löss-Hangzonen, die häufig durch Muldentäler untergliedert und aufgrund von Bodenart und Hangneigung gegen Bodenerosion empfindlich sind, --zur Erhaltung und Wiederherstellung ausgedehnter Grünlandzonen auf Hanglagen mit Grünlandausbildungen unterschiedlicher Feuchte- und Nährstoffstufen (von frisch bis trocken, von fett bis mager) mit gut gegliederten Landschaftsbildern, die reich strukturiert werden von Streuobstbeständen, Hecken und Gebüschen, teilweise auf Geländekanten stockend und von blütenpflanzenreichen Säumen begleitet werden mit wichtigen „Trittstein“- und Vernetzungsfunktionen, -- zur Erhaltung und Wiederherstellung wichtiger Rückzugsräume für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt, zur Erhaltung von Hecken, Kerbtal-, Grünland Komplexen als Trittstein-Biotope, --zur Erhaltung von Gebieten mit besonderer Eigenart und landschaftlicher Vielfalt mit guter Eignung für die landschaftsgebundene Erholung, --zur Sicherung der das Orts- und Landschaftsbild gliedernden und belebenden und die dörflic…
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief LSG-HX-00098
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