Landschaftsschutzgebiete

LSG-Offenland am noerdlichen Ortsrand Brilon

Landschaftsschutzgebiet LSG-HSK-00119 · 131,6 ha · Brilon

Schutzzweck

Sicherung der Vielfalt und Eigenart der Landschaft im Nahbereich der Ortslagen sowie in alten landwirtschaftlichen Vorranggebieten insbesondere durch deren Offenhaltung; Erhal-tung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts hinsichtlich seines Artenspektrums und der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter (hier: leistungsfähige Böden); Umsetzung der Entwick-lungsziele 1.1 und – primär – 1.5 zum Schutz des spezifischen Charakters und der Identität der landschaftlichen Teilräume; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung der strenger geschützten Teile dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte min-dern könnten (Pufferzonenfunktion); Erhaltung der im gesamten Gebiet verstreut anzutref-fenden kulturhistorischen Relikte. Die Freiflächen im LSG „Typ B“ eignen sich im Besonderen auch für den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen mit jährlicher Um- / Abtriebszeit. Im Rahmen einer Einzelfallprüfung bleibt eine Ausnahme /Befreiung nach § 69 LG für den Anbau nachwachsender Rohstoffe mit mehrjährlichen Um- / Abtriebszeiten grundsätzlich möglich. Südwestlich von Altenbüren wird die großflächige Rodungsinsel durch den Diabassporn des Steinberges gegliedert (s. NSG 2.1.18). Nördlich von ihm zieht sich eine sanfte Mulde zum heutigen Gewerbegebiet an der Elmerborg. Sie markiert – von Westen her gesehen – das Ende des auffallenden Aufstiegs vom Ruhrtal auf die Briloner Hochfläche und damit den morphologischen Beginn des Kalkplateaus (seine geologische Grenze verläuft etwas östlich durch den Ort). Diese Übergangssituation spiegelt sich in der Flächennutzung wider, die zwar noch deutlich landwirtschaftlich geprägt ist, aber– im Unterschied zur Hochebene – auch einen geringeren Nutzungsdruck bis hin zur Aufgabe von Teilflächen erkennen lässt. Südlich des Steinberges und der Warenberg-Kuppe (s. NSG 2.1.23) erfasst das Gebiet die offene Ursprungsmulde der Desmecke. Deren landwirtschaftliche Nutzung trägt zu dem cha-rakteristischen Landschaftseindruck bei, den Altenbüren als „westlicher Vorposten des Kalk-plateaus“ insbesondere erweckt, wenn man sich von Süden nähert. Unter diesem Aspekt wurde hier die langgestreckte Weidefläche zwischen Langenberg-Waldrand und B 480 ein-bezogen; die Teilfläche am nördlichen Waldrand trägt zur Besonnung des eigentlichen Tal-grundes bei (s. LSG 2.3.3.20) und erleichtert damit dessen Freihaltung. Hier wird der Ge-samtzusammenhang durch eine kleine, ei…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief LSG-HSK-00119

Karte

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