LSG-Gruenlandkomplex Ortsrand Oberalme
Landschaftsschutzgebiet LSG-HSK-00115 · 52,5 ha · Brilon
Schutzzweck
Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion). Der südwestliche Ortsrand von Oberalme wird durch ein weitläufiges, mit zahlreichen Obst- und sonstigen Großgehölzen angereichertes Grünlandgewann geprägt, das als sehr „lebendiges“ Ortsumfeld wirkt. Es besteht im Kern aus rel. kleinparzellierten Rinderweiden, in die immer wieder Obstbaumbestände eingestreut sind. Westlich der ebenfalls locker gehölz-begleiteten Gemeindestraße ragt eine markante Lindengruppe auf (s. ND 2.2.1.4); angren-zend gliedert die Birkenallee zum Haus Bruch das Offenland, das sich weiter nördlich zwi-schen Orts- und Waldrand erstreckt. Südlich der Allee geht das kleinstrukturierte Grünland in größere, ungegliederte Wirtschaftseinheiten über, die wiederum südlich der Gemeindestraße in die landwirtschaftlichen Intensivnutzungen des zentralen Briloner Kalkplateaus überleiten (s. LSG 2.3.2.13). Am Südostrand erfasst das LSG den überwiegend ostexponierten Über-gang zwischen den naturnahen Buchenwäldern an der Westflanke des unteren Mühlentales (s. NSG 2.1.22) und den Ackerflächen der Briloner Hochebene. Hier verzahnen sich rel. ma-gere Grünlandgesellschaften mit dem Wald vorgelagerten Gebüschzonen zu einem land-schaftlich interessanten Biotopmosaik; zudem tragen diese Freiflächen im Norden zur land-schaftlichen Wirkung der zum Haus Tinne führenden Birkenallee bei. L…
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief LSG-HSK-00115
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