Landschaftsschutzgebiete

LSG-Unteres Elpetal

Landschaftsschutzgebiet LSG-HSK-00082 · 2,7 ha · Bestwig

Schutzzweck

Entwicklung, Erhaltung und Ergänzung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Talau-en, das Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des waldrei-chen Plangebietes; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter durch den Schutz frucht-barer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Magergrünlandstandorten, die zumin-dest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Artenschutz haben; Umsetzung der Entwicklungsziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsöko-logischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Natur-raums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert die-ser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion). m Rahmen einer Einzelfallprüfung bleibt eine Ausnahme /Befreiung nach § 69 LG für den Anbau nachwachsen-der Rohstoffe grundsätzlich möglich. Das LSG besteht aus zwei Sohltalabschnitten der unteren Elpe, die durch die Ostwiger Orts-lage voneinander getrennt sind und nicht den ökologischen Wert der NSG erreichen, die das Elpetal sowohl hier im Plangebiet als auch angrenzend im LP Olsberg ansonsten weitgehend abdecken. Die nördliche Teilfläche erfasst die letzte Aue des Bachtals vor seiner Einmün-dung in die Ruhr. In ihrer Grünlandnutzung wirkt sie – auch durch die Lage praktisch im Siedlungsband der Ruhrachse – als naturnahes Landschaftselement; zusätzlich weist der am Ostrand verlaufende Elpebach diverse Strukturmerkmale eines naturnahen Mittelgebirgs-Fließgewässers auf. Im Süden bezieht sich die Festsetzung auf einen Teil der Talaue, die mit ihrer Breite einen augenfälligen Kontrast zu dem unterhalb beginnenden Durchbruch des Baches durch den ruhrtalbegleitenden Härtlingszug aus Diabas und Korallenkalken herstellt. Die frühere Grün-landnutzung ist hier durch die Anpflanzung von Nadelholzkulturen abgelöst (aktuell Kiefern), die einen Fremdkörper im Landschaftsbild darstellen und daher wieder entfernt werden sol-len (s. Entwicklungsmaßnahme 5.2.12). Auf beiden Teilflächen ist der einbezogene bzw. angrenzende Elpebach Teil des FFH-Gebietes DE 4614-303 „Ruhr“ (s. Beschreibungen der FFH-Gebiete im Anhang). Links auf externe Dokumente http://legaldocs.n…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief LSG-HSK-00082

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