Landschaftsschutzgebiet NRW

LSG-Maerkischer Kreis

Landschaftsschutzgebiet LSG-4512-0004 · 31162,0 ha · Altena, Hemer, Schalksmühle, Werdohl, Halver, Menden

Schutzzweck

Schutzziel (1) Die Unterschutzstellung erfolgt 1. zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einer wald- und wasserreichen Mittelgebirgslandschaft, die im Wesentlichen geprägt ist durch • ein stark bewegtes Relief mit einem hohen Anteil steiler Hanglagen sowie zahlreichen tief eingeschnittenen Flusstälern, • die Fließgewässer Lenne, Ruhr, Volme und Hönne mit ihrem gewundenen Verlauf sowie die naturnahen Auenräume der Ruhr, • naturnahe Bäche, Siepen und Quellbereiche, • naturraumtypische Laubwälder, insbesondere Hainsimsen-Buchenwälder, Perlgras-Buchenwälder sowie Reste von Weich- und Hartholzauenwäldern, • landwirtschaftlich genutzte Offenlandbereiche, • Nass- und Feuchtgrünland, Röhrichte und Ufergehölze, • natürliche Felsbildungen und Höhlen sowie • Geotope der Massenkalkzone zwischen Letmathe und Balve, insbesondere zur Sicherstellung • eines grundlegenden Schutzes der Lebensräume der für diese Landschaft charakteristischen Tier- und Pflanzenarten, • der Erhaltung und Entwicklung wertvoller Biotopstrukturen aufgrund ihrer Bedeutung für den Naturhaushalt und den Artenschutz, • der Erhaltung und Entwicklung naturnaher Laubwaldgebiete sowie reich strukturierter Offenlandbereiche, insbesondere auch im Siedlungsrandbereich, • der Sicherung der Fließgewässer und ihrer Auen wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und den Biotopverbund sowie • der Wahrnehmung einer Pufferfunktion für die innerhalb des Landschaftsschutzgebiets gelegenen Naturschutzgebiete; 2. zur Sicherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes, das insbesondere durch die landwirtschaftlich genutzten Offenlandbereiche innerhalb der ansonsten weitgehend bewaldeten Mittelgebirgslandschaft sowie durch das stark bewegte Relief geprägt ist. Typische Landschaftselemente wie Gewässer, bewaldete Hügelkuppen, Gehölzstrukturen, Terrassenkanten und Quellen tragen zu einer abwechslungsreichen und reich strukturierten Landschaft bei. Der nördliche Bereich des Landschaftsschutzgebietes ist vor allem durch die überwiegend landwirtschaftlich genutzten Auenbereiche der Ruhr gekennzeichnet; 3. zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter als Grundlage einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft; 4. zur Bewahrung und Entwicklung der Landschaft aufgrund ihrer besonderen Eignung und Bedeutung für die landschaftsbezogene Erholung. Als reich und kleinräumig…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief LSG-4512-0004

Karte

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Was ist im Landschaftsschutzgebiet erlaubt?

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